MERA25 Hessen lädt heute in Kassel ein! Lerne uns und unsere Politik für euch mit euch kennen und komm vorbei zu unseren Gesprächen, Filmveranstaltungen und mehr - Der Eintritt ist immer frei! Die Kinotage in Frankfurt und Kassel zeigen Filme, die Perspektiven öffnen und Machtverhältnisse hinterfragen. Heute: THE PICKERS (Sprache: Deutsch) - FIlmvorführung mit anschließender Diskussion. Eine Million Wanderarbeiter: innen insgesamt bestellen Europas Felder. Erntehelfer:innen sind zu einem großen Teil Migrant:innen. Sie arbeiten meist ohne Papiere, ohne Verträge oder Versicherung für geringste Löhne. Diese Ausbeutung auf Europas Feldern ist nicht die Ausnahme oder ein Versehen, sondern die Regel. Diese Ausbeutung hat System und den Zweck, den gewohnten Lebensstandard in Europa zu sichern. Im Film stehen mehrere Erntehelfer:innen im Mitttelpunkt, sie erhalten Stimmen und Gesichter, sie erzählen trotzig und bitter. am Freitag, 20.2.2026, im Café Buch-Oase, Germaniastr. 14, in Kassel-West um 18:00-20:00 Uhr Weiterlesen »
am 26.02. zeigt das BSW den Dokumentarfilm "Fasia - von trutzigen Frauen und einer Troubadora" (1987/neu aufbereitet 2024). Der Film ist ein beeindruckendes historisches Dokument der deutschen Friedens-, Frauen- und Arbeiterbewegung im Kontext der Biografie der Liedermacherin und Aktivistin Fasia Jansen. Die Regisseurin Re Karen und der Produzent Gernot Steinweg sind für ein anschließendes Gespräch vor Ort. Ort: Café Buch-Oase (Saal) Zeit: 18.30 Uhr Tag: Donnerstag, der 26.02.2026 Weiterlesen »
„Das Stadtbild – oder: Deutschland, dein Spiegelbild“ (Ein Vortrag über Brücken, Mauern und den deutschen Hang zur Selbstbetrachtung). mit Thomas Mellios und anschl. Diskussion Freitag, 11.3.26 um 19:00 Uhr Café Buch-Oase, Germaniastr. 14 in Kassel-West Ausgangspunkt ist eine Frankfurter Brücke mit einem Zitat aus Homers Odyssee: „Segelnd über den weinroten Ozean zu fremdsprachigen Menschen.“ Ausgangspunkt ist eine Frankfurter Brücke mit einem Zitat aus Homers Odyssee: Ein Sinnbild für Offenheit und Begegnung – für das Überschreiten von Grenzen. Doch dann kommt der Bruch: Friedrich Merz spricht vom ----- „Problem im Stadtbild“. ----- Ein Satz, der zeigt, wie schnell Vielfalt zur Störung erklärt wird. Der Vortrag entlarvt diese Sprache als Spiegel deutscher Ängste – vor Veränderung, vor Kontrollverlust, vor dem eigenen Spiegelbild. Homer und Merz stehen sich gegenüber: der eine lädt zur Begegnung ein, der andere zur Rückkehr ins Vertraute. Die Lehre: Kultur lebt von Bewegung, nicht von Mauern. Am Ende antwortet das Stadtbild selbst – durch die Menschen, die darin leben. Deutschland hat kein Integrations-, sondern ein Wahrnehmungsproblem. Ein Plädoyer für offene Augen, offene Herzen - und für den Mut, Brücken zu gehen. Weiterlesen »